„Wohnen muss bezahlbar bleiben“

Der Bundestagsbauausschuss befasste hat sich mit der Förderung des Sozialen Wohnraums beschäftigt. Dazu berichtete Bundesbauminister Horst Seehofer den Abgeordneten ausführlich zum Umsetzungsstand der Maßnahmen des Wohngipfels der Bundesregierung: „Wir müssen den Menschen Antworten auf die drängende Frage nach bezahlbarem Wohnraum geben. Das schaffen wir nur, indem wir konkrete Lösungen für die Probleme anbieten“. Seehofer verwies auf das Baukindergeld, von dem mehr als 100 000 Familien profitierten. Zudem sorge die Wohngeldreform dafür, dass Wohnen auch für einkommensschwache Haushalte bezahlbar bleibe. Eine steuerliche Absetzbarkeit der energetischen Gebäudesanierung als Beitrag zum Klimaschutz würde eine Milliarde Euro pro Jahr kosten. „Das wäre ein kraftvoller Schritt. Der Austausch alter Heizungen, Fassaden und Dachstühlen könnte den CO2-Ausstoß bei Altgebäuden spürbar verringern“, so Seehofer. „Eins ist klar: Wohnen muss bezahlbar bleiben. Das ist für mich neben dem Klimaschutz ein gleichwertiges Ziel. Ich werde mich deshalb nur für solche Maßnahmen einsetzen, die beides sicherstellen.“ Volle Zustimmung für diese Pläne erhält er dabei von CDU-MdB Karsten Möring: „Ich hoffe auch und gerade im Kölner Interesse wirklich sehr, dass es nun im dritten Anlauf mit der steuerlichen Förderung klappt und auch die Grünen in den Ländern mitmachen!“